Kochaktion auf der Performance-Nacht der Quadriennale Düsseldorf 2014

Als mich die Anfrage der Quadriennale Düsseldorf 2014 ereilte mußte ich nicht lange überlegen: die Aktivitäten der Performance-Künstlerin Stephanie Senge habe ich schon länger verfolgt und ich war sofort Feuer und Flamme. Und ihr Kunstwerk, als Höhenpunkt der langen Performance-Nacht am Samstag, den 19.Juli 2014 in meiner Kochaktion in das nächste konsequente Stadium  zu überführen, freut mich besonders. Denn wir sind inhaltlich auf einer Spur. Stephanie geht es um die bewusste Wertschätzung und eine differenzierte Wahrnehmung unserer Konsumgüter. Ich möchte Achtsamkeit bei den Menschen wieder in den Fokus rücken, Achtsamkeit für sich und seine Mitmenschen. Als Medium sehe ich hier die Ernährung. Über die Liebe und Aufmerksamkeit, welche wir den Lebensmitteln schenken, können wir viel über uns und unsere eigene Wertschätzung erfahren. Die Liebe zu sich selbst ist mein Schlüssel zu einem nachhaltigen Umgang mit sich und seinen Mitmenschen und macht das Kochritual zu einem Akt der Liebe und Aufmerksamkeit. Es geht über die reine Kunst der Essenzubereitung hinaus, die Achtsamkeit beim Kochen, die Kraft der Konzentration und der Meditation. Dadurch bereiten wir zwar das Essen zu, aber das Essen kocht uns.

Stephanie Senge und das Konsum-Mandala

In Stephanies Performance des „Konsum-Mandalas“ greift sie die spirituelle Bedeutung von Mandalas in fernöstlichen Religionen auf: So verhelfen sie als
Mediations-Objekte zur Bewusstseinserweiterung und bilden traditionell Gottheiten ab, die sie durch Konsumprodukte unseres Alltags ersetzt.

Diese Performance findet anlässlich des Urban Gardening-Projekts „Elisabeths Garten“ statt, dass die Quadriennale Düsseldorf 2014 mit der Stiftung Schloss und Park Benrath veranstaltet.

Die Lebensmittel, welche in diesem Kunstwerk, der werden ab circa 20.00 Uhr in einer Kochaktion zu schmackhaften Gerichten von mir verarbeitet,

„Dafür konnte die Quadriennale Düsseldorf Martin Svitek von „karmakitchen | Liebe ist Alles“ gewinnen. In seiner Kochwerkstatt verbindet er die vegetarische und vegane Küche mit der Philosophie des Yogas.“

heißt es in der heute versendeten Presseinformation der Quadriennale Düsseldorf 2014.

© Dominik Asbach
Martin in der Küche

Los geht ´s ab 20 Uhr, ab dann werden wir gemeinsam das Gemüse aus dem Konsum-Mandala in einer Kochaktion mit mir verarbeiten. Es darf im achtsamen Sinne geschält, gebürstet und geschnippelt werden. Wir werden frisches Smoothies und eine veganen Gemüseeintopf zubereiten.

Ihr seid herzlich eingeladen, das Konsum-Mandala am Samstag, den 19.Juli 2014 mitzulegen und in der anschließenden Kochaktion mit zu verarbeiten.

Ich freue mich schon sehr auf euch und den Austausch: in diesem Sinne
Love & Peace und bis Samstag
Martin

Martin
Martin
Yogalehrer, Weinbauer, Koch, Liebender, Mensch, Chief of happiness bei karmakitchen. Ich habe mein Leben auf den Kopf gestellt und möchte euch daran teilhaben lassen. Als Inspiration oder Abschreckung, das liegt ganz bei dir. Love & Peace Martin
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